Proxygen GmbH

Neue CSO für Wiener Proxygen

Unterstützung aus Italien für die Wiener Proxygen. Eine erfahrene Wissenschaftlerin im Bereich der Degrader wird neue CSO.

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Das Wiener Biotechunternehmen Proxygen hat Chiara Conti, Ph.D., zur Chief Scientific Officer (CSO) ernannt. Die promovierte Wissenschaftlerin wechselt von Blueprint Medicines, die im vergangenen Jahr von Sanofi übernommen wurde. Dort spielte Conti in den vergangenen sieben Jahren eine zentrale Rolle beim Aufbau der Plattform für gezielten Proteinabbau (Degrader). In dieser Zeit identifizierte sie vier Entwicklungskandidaten, von denen zwei mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit bis zur IND-Reife vorangebracht wurden; zudem war sie an zwei weiteren klinischen Programmen der Phase I beteiligt.

Conti gilt als ausgewiesene Expertin für Targeted Protein Degradation (TPD) und frühe Wirkstoffforschung. Bei Blueprint etablierte sie nicht nur die entsprechende Technologieplattform, sondern verantwortete auch den Aufbau eines frühen Entwicklungsportfolios. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Überführung innovativer Ansätze aus der präklinischen Forschung in die klinische Entwicklung.

In ihrer neuen Funktion soll Conti insbesondere die Translation von Forschungsprojekten in klinische Programme vorantreiben. Darüber hinaus bringt sie ihre Erfahrung in der Weiterentwicklung neuer therapeutischer Konzepte ein, insbesondere im Bereich sogenannter Proximity-basierter Ansätze, die über den klassischen Proteinabbau hinausgehen.

Proxygen ist zwar schon seit einigen Jahren mit den Pharmagrößen Boehringer Ingelheim, Merck (Deutschland) sowie Merck US über Entwicklungspartnerschaften verbunden, doch über eine eigene Pipeline ist bisher wenig bekannt. Vielleicht ist Conti die richtige Person, das zu ändern.

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